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Aus gutem Grund evangelisch

Als ich mir Gedanken zu dem Thema dieses Artikels machte, fiel mir nur ein:
“Ich bin gern evangelisch. Ob aus gutem Grund.....? .....
Keine Ahnung!“
Aufgewachsen in einer nicht sehr religiösen Familie, wurden wir dennoch mit sehr klaren Regeln und Wertvorstellungen erzogen, die denen der 10 Gebote nicht unähnlich sind.
Meine Eltern, wahrscheinlich unter dem Einfluss ihrer 68-Generation, entschieden sich „demokratisch modern“, nur die 1. Hälfte ihrer 4 Kinder taufen zu lassen. Ich gehörte zur 1. Hälfte und besuchte dann später zusammen mit meinem nur 1 Jahr älterem Bruder den Konfirmandenunterricht in der Gemeinde Kiel-Wik. Das Beste am Unterricht war aus damaliger Sicht, dass 90% der Jugendlichen aus unserer Nachbarschaftsclique stammten!
Die prägenste und schönste Zeit war aber die Zeit nach der Konfirmation, als fast alle Konfirmanten gemeinsam eine Jugendgruppe gründeten, die sich über Jahre hinweg einmal wöchentlich im Gemeindehaus traf.
Wir hatten einen engagierten jungen Pastor, der weder vor Jugendfreizeiten, noch vor Übernachtungen im Gemeindehaus noch vor den teilweise sehr provokanten Diskussionen zurückschreckte (so nach dem Motto: Gibt es Gott denn überhaupt?).
Das schöne Gefühl der Zusammengehörigkeit und das Gottvertrauen habe ich Jahre später in der Evanglischen Gemeinde in Porto wiedergefunden.
Dank dem tollen Engagement von Dorothea und Markus Witznick und einigen Eltern konnten wir vor 2 Jahren den Regenbogentreff ins Leben rufen und haben damit einen Kindergottesdienst, der Kindern und Eltern in gleicher Weise Spass macht. Dabei ist es meinem Mann und mir wichtig, unseren beiden Kindern Werte zu vermitteln, die in der Christlichen Kirche fest verankert sind.
Letztendlich sind dies alles die „guten Gründe“, warum ich gerne evangelisch bin!


Tanja Mutert de Barros, Porto

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