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Zweimal Jerusalem und zurück

Das war ein bewegter Gottesdienst! Mit viel Spass, Improvisationskunst und gewaltigen Worten haben wir die Geschichte von Jesu Einzug in Jerusalem erlebt. Und zwar hautnah! :)
Das Haus war voll - nicht nur mit zahlreichen Gottesdienstbesuchern, sondern auch mit 12 Konfirmanden und Pfarrer Leif Mennrich aus der Evangelischen Kirchengemeinde Lissabon, die das Wochenende in Porto verbracht haben. Inspiriert von der Palmsonntag-Geschichte, angeleitet von den beiden Pfarrern und unterstützt vom Regenbogenteam, machte sich diese grosse Gemeinde auf den Weg ins Jerusalem zur Zeit Jesu.
Aus der Gruppe der Römer: Bürger in Toga und Helmschmuck!
Die Gruppe der Sänger übt mit Organist Diogo
Für jeden Gottesdienstteilnehmer gab es eine Rolle: Die einen staffierten sich mit Tüchern und phantastisch gebastelten Helmen zu Römern aus. Die anderen schlüpften in die Rolle der Stadtbewohner Jerusalems, die den Weg schmückten und dem einziehenden König zujubelten. Eine weitere Gruppe scharte sich um unsere Orgel und studierte das Lied "Hosianna in der Höh" ein. Die Kinder aus Porto und die Konfirmanden aus Lissabon durften sich im Regenbogenraum als Jesus mit Gefolgsleuten verkleiden.
Der Weg ist bereit!
Jesus und sein Gefolge zogen nun nach Jerusalem ein. Nach einigen Irrungen und Wirrungen hatten wir die Szene im Kasten: Jesus und sein Esel zogen durch die Strasse, die Sänger sangen, Jerusalem jubelte und die Römer pöbelten, so wie es in der Palmsonntag-Geschichte erzählt wird.
Jesus und Esel
Bei uns ging es dann aber noch weiter. Alle Schauspieler verliessen die Bühne und aus dem Gemeindesaal verschwand aller Schmuck. Still wurde es und dunkel. Wir erinnerten uns daran, dass mit dem Einzug Jesu in die Strassen Jerusalems auch sein Gang zum Kreuz begann. Wieder zogen Kinder und Konfirmanden ein, diesmal mit einem groben Kreuz, das sie in der Mitte der Gemeinde ablegten. Ein Moment der Stille folgte (selbst die Allerkleinsten blieben mucksmäuschenstill!), und eine Andacht.
Kerzen und Gedanken am Kreuz
Aber noch weiter gingen wir im Gefolge von Jesus, weiter als Jerusalem oder Porto, über die Zeit hinaus. Gemeinsam haben wir Lichter am Kreuz entzündet, gemeinschaftlich gebetet und zusammen das Agapemahl gefeiert.
Wortgewaltig, unser Pfarrer Michael Decker
... unterstützt von Pfarrer Leif Mennrich aus Lissabon

Der Familiengottesdienst klang, wie üblich, mit einem gemütlichen Plausch bei Kaffee, Kuchen und Brezeln aus. Ja, richtig gelesen: Brezeln. Ruth Gomes bot köstliches Laugen- und Vollkorngebäck an, das wortwörtlich wegging wie warme Semmeln. Falls Ihr einmal probieren oder gleich tütenweise gegen das Heimweh anessen wollt, nimmt Ruth gerne Bestellungen entgegen. Ruth ist übrigens nicht das einzige Talent in unserer Gemeinde - bei der nächsten Gelegenheit stellen wir andere Projekte vor!
Mhm, Brezeln & Laugenbrötchen wie zuhause!
Jetzt wünscht Euch allen erstmal eine gute Woche
Carina vom online-Team






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